TEMPOLAX FORTE

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Inhaltstoffe

  • Bisacodyl 7.5 mg
  • Cellulose acetat phthalat
  • Lactose
  • Magnesium stearat
  • Montanglycolwachs
  • Talkum
  • Titan dioxid

Indikation

  • Zur kurzfristigen Anwendung bei Verstopfung sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Darmentleerung erfordern, sowie zur Darmentleerung bei diagnostischen und therapeutischen Eingriffen am Kolon.

Kontraindikation

  • Wann dürfen Sie das Arzneimittel nicht anwenden?
    • bei Darmverschluss oder bei Überempflindlichkeit gegenüber Bisacodyl oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels.
    • Kinder unter 2 Jahren dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen.
    • Verstopfung, verbunden mit anderen Beschwerden wie Bauchschmerzen, Erbrechen und Fieber kann Anzeichen einer ernsten Erkrankung (Darmverschluss, akute Entzündung im Bauchbereich sein. Bei solchen Beschwerden sollten Sie das Arzneimittel oder andere Medikamente nicht einnehmen und unverzüglich ärztlichen Rat suchen.
    • Bei Erkrankungen, die mit Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes einhergehen, sollten Sie das Arzneimittel nicht einnehmen.

Dosierung

  • Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen der Arzt das Arzneimittel nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da das Arzneimittel sonst nicht richtig wirken kann!
  • Wie viel und wie oft sollten Sie das Arzneimittel einnehmen?
    • Kinder über 2 Jahre nehmen 1 Tablette (entsprechend 7,5 mg Bisacodyl).
    • Erwachsene nehmen 1 - 2 Tabletten (entsprechend 7,5 - 15 mg Bisacodyl).
  • Da eine Verstopfung bei Klein- und Kleinstkindern der ärztlichen Abklärung bedarf, befragen Sie in diesen Fällen vor der Anwendung bitte den Arzt.
  • Die Einnahme am Abend führt nach ca. 10 Stunden zur Darmentleerung.
  • Die morgendliche Nüchterneinnahme führt nach ca. 6 Stunden zur Darmentleerung.

 

  • Wie lange sollten Sie das Arzneimittel einnehmen?
    • Das Arzneimittel darf ohne ärztliche Anweisung nur kurzfristig angewendet werden. Bei chronischer Verstopfung sollte der Arzt zu Rate gezogen werden.

 

  • Überdosierung und andere Anwendungsfehler
    • Was ist zu tun, wenn zu großen Mengen eingenommen wurde (beabsichtigte oder versehentliche Überdosierung)?
      • Eine Überdosierung kann zu Durchfall führen. Falls Sie starke Beschwerden haben, fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Nebenwirkungen

  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
    • häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
    • gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
    • selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10000 Behandelten
    • sehr selten: 1 oder weniger von 10000 einschließlich Einzelfälle
  • Arzneimittel können neben der erwünschten Hauptwirkungen auch unerwünschte Wirkungen, so genannte Nebenwirkungen haben. Nebenwirkungen, die im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung des Arzneimittels beobachtet wurden, jedoch nicht bei jedem Patienten auftreten müssen, werden im folgenden genannt.
  • Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung auftreten?
    • Nebenwirkungen sind bei kurzfristiger Einnahmem selten. Diese bestehen in Blähungen, Bauchschmerzen und Überempfindlichkeitsreaktionen.
    • Die längerfristige Einnahme des Arzneimittels führt sehr häufig zu einer Verstärkung der Darmtätigkeit. Das Arzneimittel soll deshalb nur kurzfristig angewendet werden. Bei längerdauernder oder hochdosierter Anwendung des Arzneimittels kommt es sehr häufig zu erhöhten Verlusten von Wasser, Kalium- und anderen Salzen. Dies kann zu Störungen der Herzfunktion und zu Muskelschwäche führen, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von Diuretika und Nebennierenrinden-Steroiden.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen beobachten, die nicht aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.

Patientenhinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich.
    • Die Einnahme von Abführmitteln soll bei Verstopfung nur kurzfristig erfolgen! Im allgemeinen wird eine Behandlung mit dem Arzneimittel erst dann empfohlen, wenn Sie mit Veränderung Ihrer Ernährung (durch vermehrte Aufnahme von Ballaststoffen und einer ausreichenden Flüssigkeitsaufnahme) sowie durch Änderung Ihres Lebensstils (mit ausreichender körperlicher Bewegung) keinen oder noch keinen ausreichenden Erfolg erzielen konnten!

Schwangerschaft

  • Es liegen keine Fallberichte über unerwünschte Effekte in Schwangerschaft und Stillzeit vor. Kontrollierte Studien wurden nicht durchgeführt.
  • Das Arzneimittel sollte in der Schwangerschaft nicht in hohen Dosen und über längere Zeit angewendet werden.
  • In der Stillzeit sollte das Arzneimittel nicht angewendet werden, da ausreichende Informationen über einen eventuellen Übergang in die Muttermilch nicht vorhanden sind.

Anwendungshinweise

  • Die Einnahme erfolgt am besten unzerkaut abends oder morgens nüchtern mit reichlich Flüssigkeit.

Wechselwirkungen

  • Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
    • Das Arzneimittel kann den Kaliumverlust durch andere Arzneimittel (z. B. Diuretika) verstärken.
    • Die Empfindlichkeit gegenüber herzwirksamen Glykosiden kann aufgrund von Kaliumverlusten verstärkt sein.
    • Milch und neutralisierende Magenmittel (Antazida) sollen frühestens eine halbe Stunde nach dem Arzneimittel eingenommen werden.